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Sven

Freitag, 16-03-12 20:44

Liebe Schwestern und Brüder des OPMC,

ich beglückwünsche Euch zu dem neuen sehr gelungenen Design Eurer homepage.

nnDnn
Sven

 

Axel Kresser aus Berlin

Sonntag, 22-01-12 15:36

Für den ausgefallenen Sonntagsgruß des Großmeisters zum 15.01.2012, möchte ich den I:FC- Sonntagsbrief als Gruß an die Armen Ritter Christi vom Tempel Salomons zu Jerusalem zusenden.

I:FC- Sonntagsbrief
Initiative: Fundamentales Christentum
auf Befehl unseres HERRN: Mt 28, 18 - 20 und Mk. 16, 15 - 16

2. Sonntag nach Epiphanias, 15.01.2012 - Mit der Bergpredigt durch's Jahr

Jesus ehrt
besonders
geistlich Arme

Liebe Geschwister in Christi, liebe Leserinnen und Leser,

wie ich es ankündigte: Ich will Sie bzw. Euch einladen und damit, das uns in den Sonntagsbriefen die Bergpredigt Jesu durch dieses Jahr 2012 begleitet. Wir bedürfen Gottes lebendiges Wort, denn es ist unser Lebens- und Überlebenselixier durch noch bevorstehende böse Zeiten, welche der Antichrist Jesu Getreuen, Gutherzigen, wahrhaft Verantwortungsbewussten gegenüber Gottes Schöpfung und Gerechten bereitet.
Jesus sagt uns in seiner Bergpredigt was wir zu tun und zu lassen haben; an was Gott, unser aller Himmlischer Vater, SEIN Wohlgefallen hat. Gott richtet paradiesische Ordnung in vollkommener Liebe und Harmonie mit allen Geschöpfen wieder auf. Der Mensch wurde als Verwalter / Herrscher über alle lebendigen Geschöpfe Gottes gesetzt (vgl. 1. Mose 1, 26). Was Gott durch Jesus seit etwas über zweitausend Jahren unternimmt: ER selektiert in der Menschheit seinen geeigneten Menschen, welcher unter seinem wahren König, Jesus Christus, herrscht, wie Gott es verfügte.
Jesus beginnt zu predigen:
„Selig sind, die da geistlich arm sind, denn ihrer ist das Himmelreich.“ Mt 5, 3)

Wer ist eigentlich geistlich arm? Kinder, geistig Behinderte?
Wer mit Kindern und oder geistig Behinderten arbeitet, weiß welche Stellung in der Gesellschaft diese Menschengruppe zugewiesen bekam. Aber niemand vermag inniger zu glauben wie Kinder und geistig Behinderte. Es kommt sehr auf die Verantwortlichen (Eltern, Verwandte, Erzieher) und das Umfeld an, ob der christliche Glaube gelebt, gelehrt und erfahren wird.
Aus Erfahrung sage ich: Kinder und Behinderte glauben aus vollem Herzen.
Erwachsene, Erzieher, Lehrer, Gesunde verfügen über diese Menschen und entscheiden über sie, weil diese schwächeren Menschen das so nicht können. Wohl dem, der gerecht und barmherzig ist sowie in christlichem Glauben lebt und vorbildlich lehrt; da haben Kinder und geistig Behinderte Chancen auch in dieser Welt.
Anders werden Kinder und Behinderte nachrangig behandelt, nicht für voll genommen, sogar diskriminiert; nicht wie bei Jesus: „
Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht, denn so wie diese ist das Königreich Gottes. Wahrlich ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht in dieses eintreten.“(Lukas 18, 16). Der Umgang mit geistig Behinderten gestaltet sich gleich wie bei Kindern. Ihr Gemüt gleicht Kindern, welche ärgerlich, gar aggressiv reagieren (Bock), wenn sie unverstanden behandelt werden. Sie erfreuen sich noch an kleinen Dingen, besonders freundlicher Zuwendung. Mit kindlichem Gemüt begegnen sie Lieder, Erzählungen und Gebete, die Jesus preisen und mit diesem Gemüt wird geglaubt. Darum ist uns „Normalen“ / Erwachsenen ins „Stammbuch“ geschrieben: „Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht in dieses eintreten.“ Kinder und Behinderte haben ein offenherziges Gemüt, welches im gesellschaftlichen Wachsen verloren geht – verdorben wird. Deshalb tragen Eltern und Betreuer in besonderer Weise Verantwortung vor Gott. Gott ergreift für diese schwächere Menschengruppe Partei und richtet(e) für sie eine besondere Stellung in Gottes Reich ein. Gott bereitet(e) diese Stellung auch für andere vor:

„Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt, dessen Name heilig ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen und gedemütigten Geistes sind, auf das ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen.“ (Jesaja 57, 15)

Erinnern wir uns an die Botschaft von der Geburt Jesu! Nicht den Fürsten, Edlen, also oft hoch geehrten Menschen verkündete der Engel Gottes die Geburt des Allerhöchsten Sohnes, Jesus, sondern Hirten, welche gesellschaftlich isoliert und ungeachtet waren; die still, verantwortungsbewusst und fromm ihr Tagwerk vollbrachten. Ihnen wurde große Freude verkündet, welche somit vom Wohlgefallen Gottes erfuhren. Gott erhob diese bescheidenen und ins Abseits gedrängten Hirten über die selbstherrliche Gesellschaft. In der menschlichen Gesellschaft zählten diese Menschen nicht; da zählten Geld, Macht, Ruhm, Titel, Ränge.

Uns präsentieren die Massenmedien zum Jahresausklang besondere Menschen: Meinungsmacher, Spitzensportler, Topwissenschaftler, „Promis“ aus Kunst, Film und Fernsehen; ausgezeichnet werden Reiche, Schöne, Mächtige. Wir erleben, wie diese Geehrten in Gala und Schmuck gehüllt, über die roten Teppiche schreiten, mit Ehrungen, Titel, Preisen und Geld überhäuft werden. Da präsentiert man Menschen, deren Eitelkeit sie abheben und für das Wesentliche sogar verderben lässt. Der kleine Arbeiter, die Putzfrau z. B., welche im Schatten dieser „Promigesellschaft“ brav schaffen, bleiben ungenannt. Man hält Menschen in einfachen, aber sogar schweren Berufen für wenig intelligent und damit hervorhebungsunwürdig. Es ist das von Menschenhand „konstruierte Klassen- und Schichtensystem“, welches eben einfache, brave Menschen gesellschaftlich ausschließt. Ihnen gilt kein roter Teppich oder besondere, mit Geld besetzte, Preise; diesen gebeugten Menschen legt man dafür alle Lasten auf und macht ihnen das Leben schwer; so das oft ihre Mühen gesellschaftlich vergebens ausfallen. Schlimmer wird es, wenn diese Menschen arbeitslos und alt sind oder keinen guten Zugang zu Bildung und beruflicher Entwicklung bekamen. Aber gerade da sind eben die einfachen, bescheidenen Helden, welche still sich mühen und plagen; es sind oft verarmte Menschen, aber das Bisschen was sie haben, wird geteilt. Wir wissen von Armen, welche schwer für wenig Geld arbeiten, sich alles vom Munde absparen, nur damit es ihren Kindern einmal besser geht.

Es ist wunderbar; das Jesus einlädt: „Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Mt 11, 28); ja, und er erhebt die Menschen, welche im Dunkel, in Armut und im Schatten gehalten werden.
Wer sich zu diesen beschriebenen Menschengruppen zählt und von Herzen Gott und Jesus Christus glaubt; welch eine große Freude gibt Jesu Seligpreisung zuteil: „Selig sind, die da geistlich arm sind, denn ihrer ist das Himmelreich.“!
Es gibt aber noch andere geistlich Arme; die sich ihres Wohlgefallens bei Gott nicht bewusst sind. Nicht jeder, welcher in Öffentlichkeit frömmelt, ist fromm – gottesfürchtig.
Es gibt Menschen, welche Gottes Geschöpfe lieben und achten; sie hegen, pflegen und sich mühen, sie zu beschützen. Ja, sie sehen hin wo Not herrscht und greifen ein, weil es selbstverständlich ist. Es sind Menschen, welche einen am Boden Liegenden nicht nur für „besoffen“ halten, sondern sich einfach kümmern. Wenn man sie dafür lobt und ihnen sagt, das Gott daran Wohlgefallen hat, sagen diese, dass sie nicht glauben; aber sie halten Hilfe für selbstverständlich. Obwohl ihre Herzen sich in ihrem „Unglauben“ verschlossen, erfüllen sie, was Gott als Nächstenliebe auftrug. Wo „Ungläubige“ aus Selbstverständnis Hilflosen zur Seite stehen, da sagt Jesus: „Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25, 40)

Gern erinnere ich mich an eine alte Mathematiklehrerin in tiefster DDR- Zeit zurück.
Sie war eine vom Sozialismus absolut überzeugte Kommunistin; sie glaubte nicht an Gott, aber an den Kommunismus. Ihr Lehrprinzip war Liebe, junge Menschen zur Liebe und zur gegenseitigen Hilfe zu erziehen. Ihre Schüler und zugehörigen Eltern liebten diese kommunistische Lehrerin; sie war eine Gläubige an das Gute, lebte diesen Glauben vor. Das Besondere an ihr, ihre Liebe unterschied sich nicht gegenüber ihren sehr unterschiedlich ausgerichteten Schülern, z. B.: Kinder von Christen waren bei ihr genauso gut aufgehoben, wie Kinder von Kommunisten. Durch ihre Lehr- und Lebenshaltung „formte“ sie junge Menschen, welche mit großer Verehrung ihren Kindern von dieser Lehrerin berichten. Diese Lehrerin handelte einfach im Geist Gottes ohne daran zu glauben.

Wir sollten uns davor hüten, dass wir Wohlgefallen bei Gott finden, nur weil wir einen Taufschein besitzen, stets in die Kirchen laufen und Frömmigkeit demonstrieren! Wenn nicht ganz selbstverständlich im Geist der Gottes-, Nächsten- und Feindesliebe geredet und gehandelt wird, da ist nicht auszuschließen, dass Gottes Wohlgefallen ausbleibt. „Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem meiner Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan…“ (siehe Mt 25, 45 - 46)

Gottes übergroße Liebe drückt sich in Jesus Christus aus. Mit Christus wuchs in dieser kalten Welt das Heil auf, welches überschwänglich ausgegossen ist auf jene, die mit gläubigen, guten Herzen, trotz aller Mühen und Plagen sich für Gottes Schöpfung in Ehrerbietung einsetzen und sich selbstverständlich ohne Ruhmsucht der Nächstenliebe in den Dienst stellen.
Selig sind, die geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. AMEN.

Einen gesegneten Sonntag und gute Woche im Zeichen unseren HERRN

Ihr und Euer
Axel Kresser
I:FC- Koordinator

 

Sven

Freitag, 23-12-11 19:15

Als ich diese Zeilen schrieb, lag Rheinhessen unter einer dicken Nebeldecke, und in den Weinbergen glänzte der Herbst in allen Farben. Wenn Ihr diese Zeilen zu lesen bekommt, liebe Mitglieder des Ordens OPMC, dann sind auch die Strassen von Rheinhessen schon wieder weihnachtlich beleuchtet, mit oder ohne Nebel.

Jede Jahreszeit bewirkt ihre eigenen Bilder und Stimmungen in uns. Ich kann deshalb auch nicht abschätzen, wie es Euch jetzt gerade geht. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass uns die Weihnachtszeit besonders sensibel und hellhörig macht, damit verbunden auch besonders empfänglich für schöne und schwere Gefühle.


Weihnachten ist bei vielen von uns auch immer eine tiefe Sehnsucht nach Frieden, nach einem sinnvollen, glücklichem Leben aus. Das trifft sogar noch zu, wenn diese Gefühle unter dem Nebel fast nicht mehr zu erkennen sind, in der Hektik oder Leere des Alltages, wie sie uns manchmal umgeben.


Jesus sagt im Johannesevangelium (Joh 8,12): "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben". Jesus sagt uns damit, dass wir, wenn wir uns an ihm orientieren, dieses Licht nicht nur sehen werden, sondern sogar selbst Licht sein werden. Wir selbst, mit all unseren Schwächen und Unzulänglichkeiten, dürfen auch Licht für andere sein. Denn dieses Licht kann auch heute noch den Alltag nicht einfach verändern, aber in einer anderen Perspektive erscheinen lassen.


Ich wünsche Euch allen und mir selbst, dass wir in dieser Weihnachtszeit neben allem, was uns in dieser kurzlebigen Zeit vom Wesentlichen ablenkt, dieses Licht auch bei dickem Nebel doch noch immer irgendwie sehen können, dass es auch heute noch die Wirkung haben darf, dass wir auch in unserem Alltag wieder zurück zum Vertrauen, zur Hoffnung und zur Liebe finden und dass wir an den weihnachtlichen Festtagen trotz widersprüchlichen Gefühlen etwas erahnen vom wirklichen Frieden, der an Weihnachten zu uns gekommen ist, und uns niemals mehr ganz verlassen wird, bis Gott seine Welt vollenden wird.

Mit weihnachtlichen Grüssen
Sven

 

Michael Sellmann

Sonntag, 13-11-11 17:47

Keinen Weg lässt uns der Herr gehn,den er nicht selbst gegangen wäre und auf dem er uns nicht vorausginge.Gott schütze die Arme Ritterschaft Christi vom Tempel Salomons zu Jerusalem.In Verbundenheit Michael

 

FR Peter

Montag, 08-08-11 16:34

Liebe Brüder in Christo, herzlichen Glückwunsch zur Eröffnung Eures neuen Großpriorat in Schweiz-Liechtenstein. Wir wünschen Euch viel Erfolg und Gottes Segen.
In Nomini Domine
Non Nobis, Domine Non Nobis
FR. Peter
O.T.S.C. Ritter Christi zu Jerusalem